
In vielen Ländern verwehren Mächtige ihrer Bevölkerung das Recht, regelmäßig per Wahl über die zukünftige Regierung zu bestimmen - teilweise sogar in den westlichen Demokratien, wo viele Einwanderer in ihren Bürgerrechten stark eingeschränkt sind.
Spannend wird es, wo in den Ländern des Südens die vielfältigen Forderungen oppositioneller und sozialer Organisationen nach demokratische Verhältnissen über die westlichen Vorstellungen hinausreichen:
So kämpft z.B. die zapatistische Befreiungsbewegung in Mexiko mittels landesweiter Volksbefragungen und lokaler Selbstorganisation für wirtschaftliche, politische und kulturelle Autonomie der indigenen Gemeinden gegen die neoliberale Politik einer demokratisch gewählten Regierung.
Manche Menschen habe sich weltweit von dieser Form zu Kämpfen anstecken lassen, wie die globalen Protestbewegungen in Seattle oder Genua gegen transnationale Institutionen und deren undemokratischen Entscheidungsstrukturen gezeigt haben.