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Ein Motiv der Postkartenaktion von ECPAT |
Mehr als zwei Millionen Kinder werden in der internationalen Sexindustrie ausgebeutet. Menschenhändler verschleppen Kinder mit falschen Versprechungen in die Touristenzentralen.
Die Kinder wollen der Armut entfliehen, in der sich ihre Familien befinden, erleiden aber zusätzlich schwere seelische Verletzungen, konsumieren Drogen, um das Elend auszuhalten, bekommen Geschlechtskrankheiten und AIDS.
Um diesen elenden Bedingungen entgegenzuwirken, wurde 1990 in Thailand ECPAT International gegründet. ECPAT (Beendet Kinderprostitution, Kinderpornographie und Kinderhandel) fördert die globale Vernetzung und Zusammenarbeit gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern, veröffentlicht Studien zu Kinderprostitution, Kinderpornografie und Kinderhandel und unterstützt Kinderschutzprojekte und -initiativen in Ländern mit geringen finanziellen Möglichkeiten. In den ECPAT-Gremien sind Delegierte aus allen Kontinenten, auch Jugendliche, vertreten.
ECPAT Deutschland e. V. - Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder gegen sexuelle Ausbeutung - ist ein bundesweiter Zusammenschluss von ca. 30 Institutionen und Gruppen, darunter Brot für die Welt, Kindernothilfe, Misereor und terre des femmes.
ECPAT Deutschland setzt sich für die politische Umsetzung des Aktionsplanes ein, der 1996 in Stockholm auf dem 1. Weltkongress gegen kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern von 122 Staaten verabschiedet wurde. Die Bundesregierung hat im Februar 2003 einen nationalen Aktionsplan verabschiedet.
Aufgrund einer Kampagne von ECPAT Deutschland hat der Deutsche Reisebüro und Reiseunternehmer Verband (DRV) einen Verhaltenskodex gegen Kinderprostitution unterschrieben. Er verpflichtet sich