Eine Welt Info





Kampagne gegen Kinderprostitution

Kontakt

ECPAT Deutschland e.V.
Alfred-Döblin-Platz 1
79100 Freiburg
Tel: 0761 / 45687148
Fax: 0761 / 45687149
Email: info@ecpat.de
Web: www.ecpat.de

Zur Kampagne

Ein Motiv der Postkartenaktion von ECPAT

Mehr als zwei Millionen Kinder werden in der internationalen Sexindustrie ausgebeutet. Menschenhändler verschleppen Kinder mit falschen Versprechungen in die Touristenzentralen.

Die Kinder wollen der Armut entfliehen, in der sich ihre Familien befinden, erleiden aber zusätzlich schwere seelische Verletzungen, konsumieren Drogen, um das Elend auszuhalten, bekommen Geschlechtskrankheiten und AIDS.

Um diesen elenden Bedingungen entgegenzuwirken, wurde 1990 in Thailand ECPAT International gegründet. ECPAT (Beendet Kinderprostitution, Kinderpornographie und Kinderhandel) fördert die globale Vernetzung und Zusammenarbeit gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern, veröffentlicht Studien zu Kinderprostitution, Kinderpornografie und Kinderhandel und unterstützt Kinderschutzprojekte und -initiativen in Ländern mit geringen finanziellen Möglichkeiten. In den ECPAT-Gremien sind Delegierte aus allen Kontinenten, auch Jugendliche, vertreten.

ECPAT Deutschland e. V. - Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder gegen sexuelle Ausbeutung - ist ein bundesweiter Zusammenschluss von ca. 30 Institutionen und Gruppen, darunter Brot für die Welt, Kindernothilfe, Misereor und terre des femmes.

ECPAT Deutschland setzt sich für die politische Umsetzung des Aktionsplanes ein, der 1996 in Stockholm auf dem 1. Weltkongress gegen kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern von 122 Staaten verabschiedet wurde. Die Bundesregierung hat im Februar 2003 einen nationalen Aktionsplan verabschiedet.

Aufgrund einer Kampagne von ECPAT Deutschland hat der Deutsche Reisebüro und Reiseunternehmer Verband (DRV) einen Verhaltenskodex gegen Kinderprostitution unterschrieben. Er verpflichtet sich

  • zur Information und Fortbildung der Mitarbeiter hier und im Urlaubsland,
  • Klauseln in Verträge mit Hotels und anderen Vertragspartnern aufzunehmen, die eine gemeinsame Ablehnung der sexuellen Ausbeutung von Kindern deutlich machen,
  • die Reisenden sowohl in Deutschland als auch im Urlaubsgebiet auf das Problem Kinderprostitution aufmerksam zu machen, z.B. durch hauseigene Broschüren, Filme während des Flugs oder durch das Internet,
  • zu einem jährlichen Bericht über die umgesetzten Maßnahmen.