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Aktion fair spielt

Kontakt

Aktion fair spielt
c/o Werkstatt Ökonomie
Obere Seegasse 18
69124 Heidelberg
Tel: 06221 / 4 33 36-0
Fax: 06221 / 4 33 36-29
Email: info@fair-spielt.de
Web: www.fair-spielt.de

Koordinator: Uwe Kleinert
Email: uwe.kleinert@woek.de

Zur Kampagne

In vielen asiatischen Spielzeugfabriken werden soziale und wirtschaftliche Menschenrechte systematisch verletzt. Für die – meist weiblichen – Belegschaften gibt es weder Kündigungs- noch Mutterschutz, keinen gesetzlichen Mindestlohn, dafür Arbeitszeiten von bis zu 13 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche.

Zusammen mit europäischen und asiatischen Partnerorganisationen setzt sich die Aktion Fair Spielt für die Beachtung der Menschenrechte und grundlegender Arbeitsnormen in der Spielzeugindustrie ein. So soll u.a. der Handel in Deutschland veranlasst werden, entsprechend auf asiatische Lieferanten einzuwirken. Fair Spielt fordert, dass deutsche Unternehmen den Verhaltenskodex des Weltverbandes der Spielwarenindustrie ICTI glaubwürdig und transparent umsetzt.

Rund 80 Prozent der auf dem Weltmarkt gehandelten Spielzeuge kommen aus China. Um die Arbeitsbedingungen dort zu verbessern, hat der Weltverband der Spielzeugindustrie (ICTI) 2003 mit der Umsetzung seines Verhaltenskodex begonnen. Eine vom Weltverband gegründete Stiftung kontrolliert die Fabriken, legt Verbesserungsmaßnahmen fest und erteilt ein Zertifikat, wenn alle Kriterien eingehalten werden.

Die Aktion fair spielt wird von folgenden Organisationen getragen:
Bischöfliches Hilfswerk Misereor, Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, Nürnberger Bündnis "Fair Toys" und Werkstatt Ökonomie (Koordination). Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholischer Familienbildungsstätten unterstützt die Aktion.