Eine Welt Info





Hamburgs Faire Tafel-Runde




Mignon Réme
Schauspielerin
"Wenn die Verbraucher begriffen, was für eine Macht sie über den Markt hätten, wenn sie ihre Kaufentscheidung nicht allein nach den Kriterien "billig" und "bequem" träfen - nicht auszudenken.. .!"

Dr. Isabella Vértes-Schütter
Intendantin, Ernst Deutsch Theater
"Ich unterstütze die Aktion 'Hamburg 2007mal fair' weil etwas, was uns das Leben so versüßt wie Schokolade, nicht durch die Ausbeutung von Kindern produziert werden darf."

Erik Schäffler
Regisseur, Schauspieler
"Wann hat man schon so direkt die Chance, unterstützt von Firmen, von der Stadt, von Verbänden und v.a. dem Gerechtigkeitssinn von Kindern und Jugendlichen, konkret zu helfen, ungerechte Verhältnisse und das eigene Bewusstsein zu verändern? Und dann schmeckt das Gesunde, das Faire auch noch so gut! Mit dieser süßen Fairsuchung werden viele unserer nachfolgenden Generation mit einem bleibenden Eindruck von 'Machbarkeit' geimpft."

Renate Schneider
Redakteurin, Hamburger Abendblatt
"Solche tollen Aktionen wie Hamburg 2007mal fair helfen, das dringend notwendige Bewusstsein von uns allen für die Notwendigkeit des Fairen Handels zu schärfen. Das sind wir den Menschen in den Herkunftsländern mehr als schuldig. Wir sind alle erbärmlich gleichgültig geworden, vielleicht auch nur besonders unwissend."

Regula Venske
freie Schriftstellerin
"Schokolade ist kein Junk Food, sondern köstlicher und gesunder Genuss - vorausgesetzt, dass sie fair produziert und gehandelt wurde. Lieber ein paar Cent drauflegen und dann mit gutem Gewissen genießen."

Ulrich Pleitgen
Schauspieler
"Wir dürfen uns das Leben nicht auf Kosten armer Menschen versüßen. Die Schokolade schmeckt süßer mit gutem Gewissen. Also, FAIR handeln!"

Pastor Sieghard Wilm
St. Pauli – Kirche
"Tag und Nacht werden im Hafen Hunderte von Containern entladen, direkt gegenüber der St. Pauli Kirche. Auch Kakao ist dabei. Ich liebe Schokolade! Aber mein Genuss soll das Leben der Kakaobauern nicht bitter. Als Student habe ich ein Jahr lang in Ghana gelebt - einem Land, das berühmt ist für seinen Kakao. Wie mühsam ist die Ernte der Kakaobohnen und wie aufwändig die Verarbeitung! Die ganze Familie hilft mit. Reichtum bringt das braune Gold den Bauern heute nicht mehr. Aber wir können uns mit unserer Kaufkraft für sie stark machen!"

Prof. Dr. Wulf-Dietrich Köpke
Direktor, Hamburgisches Museum für Völkerkunde
"Süße Sünden sind jetzt erlaubt, wenn sie fair gehandelt sind."

Charles Takyi
St. Pauli Spieler
"Ich unterstütze die Aktion 'Hamburg 2007mal fair', weil für mich Fairness eine Selbstverständlichkeit ist – nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern auch im täglichen Leben. Mit dem Kauf von fair gehandeltem Kakao und Schokolade wird das Leben der Kakaobauern und ihrer Familien in meinem Heimatland Ghana besser."

Rüdiger Nehberg
Menschenrechtler
"Ich habe noch nie ein Stück Schokolade gegessen.
Das sagte mir ausgerechnet ein Kind, das auf einer Kakaoplantage in Westafrika arbeitete. Es war 12 Jahre alt. Seit dem 6. Lebensjahr schuftete es dort. 17 Stunden am Tag. Einseitiges Essen und Wasser als Lohn. Kein Urlaub, kein Arzt, keine Schule, kein Kontakt zu den Eltern, keine Rechte, keine Würde. Eine Hose und ein zerschlissenes Shirt als einziger Privatbesitz. Prügelstrafe bei kleinsten Vergehen. Schlafen auf hartem Boden in der Massenschlafscheune. Alltag für Kindersklaven in vielen Ländern Asiens, Afrikas und Südamerikas. Auf Plantagen und in Fabriken ohne Tageslicht hinter verriegelten Stahltüren. Zukunftsperspektive: Flucht oder Tod. Stell Dir, liebe Leserin, lieber Leser, das mal vor! Und versuch, nur einen einzigen Tag so zu leben. Hilf, das zu ändern! Du hast zwei starke Verbündete: die Menschenrechtscharta der UNO und Deine Entscheidungsfreiheit. Die kleinste Hilfe ist besser als Nichtstun. Nichtstun heißt Tolerieren und Mitmachen, Ausbeuter unterstützen. Menschenrechte dürfen nicht an Landesgrenzen enden. Oder an 50 Cent Preisdifferenz für die billigere Sklaven-Schokolade.
Mach mit bei der Aktion Hamburg 2007mal fair!"