![]() |
Fair Play für die Fußball-Näherinnen
Im Fußball wird Fair Play groß geschrieben. Bei der Entlohnung der Fußballnäher/innen in Pakistan wird die Fairness jedoch oft mit Füßen getreten. Die Arbeit am Ball wird so schlecht bezahlt, dass die Familien nicht davon leben können und ihre Kinder dazu verdienen müssen - teils unter unmenschlichen Bedingungen.![]() |
Bewohner Sialkots (Pakistan) |
Im Laufe des Jahres bringen wir 2006 fair gehandelte Hamburg-Fußbälle ins Spiel - in Schulen, Sportvereinen und bei anderen Anlässen. Die exklusiv gestalteten rot-weißen Bälle in den Hamburger Farben und mit Hamburg-Logo kommen aus dem pakistanischen Sialkot, der Welthauptstadt der Fußballproduktion. Dort werden sie von dem Handelspartner Talon Sports unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt.
![]() |
Nähen eines fairen Balls |
Mach mit: Fair Play in Schule und Sportverein
Mit unserer Aktion wenden wir uns besonders an Kinder und Jugendliche: Hamburger Schulen, Schülergruppen und Sportvereine sind herzlich eingeladen, sich mit einem Fair-Play-Projekt zu beteiligen. Das kann ein Verkaufstand mit fair gehandelten Waren auf dem Schulfest sein, ein faires Fußballspiel oder Torwandschießen, ein Projekttag, die Unterstützung eines Hilfsprojektes, eine Kunstaktion oder etwas ganz Anderes. Als Dankeschön gibt es einen handgenähten fairen Hamburg-Ball aus der limitierten Sonderedition.Schickt uns Eure durchgeführten oder geplanten Fair Play - Aktivitäten, am besten mit kurzer Beschreibung und Fotos
Die besten Ideen werden auf einer Sonderveranstaltung im Rathaus vorgestellt und im Internet präsentiert.
Holt euch den fairen Hamburg - Ball!
![]() |
Bälle werden durch die Stadt transportiert |
Die ganze Aktion ist nur möglich dank der Unterstützung durch den Hamburger Senat und die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung. Trotz des günstigen Aktionspreises erhält der Produzent Talon Sports in Pakistan für jeden fairen Hamburg-Ball einen Mehrpreis von etwa einem Euro - das ist wenig für uns, aber viel in Pakistan. Es sind immerhin rund 20% mehr, als für konventionell gefertigte Fußbälle bezahlt werden. Damit können bessere Arbeitsbedingungen geschaffen, höhere Löhne an die Näherinnen und Näher ausgezahlt und ihre Kinder in die Schule geschickt werden. Wer mehr über die faire Preisgestaltung und den Beitrag des Fairen Handels zur Verbesserung der Lebensbedingungen in Pakistan erfahren möchte, kann sich hier informieren.



