Wie viele Brote habt ihr? So werden
unsere chilenischen Schwestern beim
Weltgebetstag 2011 fragen. Mit der
Geschichte, in der Jesus 5.000 Menschen
satt macht mit fünf Broten (Markus 6,
30-44), stellen sie sich und uns allen die
Frage nach einem solidarischen Lebensstil
für eine Welt, in der niemand zu hungern
braucht.
Eigentlich hat Gott die Erde mit Reichtümern
gesegnet, und es gibt genug fruchtbaren
Boden, dass alle satt werden, so wie
es die Bibel dankbar beschreibt (5. Mose
8, 7-10). Aber durch Verteilungskämpfe,
Ausbeutung und Machtgier müssen arme
Menschen hungern und werden ihrer
Würde beraubt.
Der Prophet Elia bittet eine arme Witwe um
Brot, und sie teilt ihre letzten Vorräte mit
ihm (1. Könige 17, 8-16). Dies wird ihr zum
Segen: Ihr Vorräte versiegen nicht mehr, sie
und ihr Kind müssen nicht mehr hungern.
Gott schenkt Leben zum Weitergeben: Wie
viele Brote habt ihr – mit anderen geteilt?
Die Gottesdienstordnung zum kommenden
Weltgebetstag fordert uns heraus, dieser
Frage nachzugehen.
Wir wollen uns an diesem Wochenende
informieren über das Land und die
Menschen in Chile, neue Lieder lernen und
für uns die Frage bewegen, welche Gaben
wir haben zum Teilen.
Leitung:
Uta Gerstner, Irene Otto und Wgt-Team