Eine Welt Info





Erdöl-Kampagne

Kontakt

Klima-Bündnis / Alianza del Clima e.V.
Galvanistraße 28
D-60486 Frankfurt/Main
Tel: 069 / 717139-0
Email: europe@klimabuendnis.org
Web: www.klimabuendnis.org

urgewald e.V.
Von Galen Str. 4
48336 Sassenberg
Tel: 02583 / 1031
Fax: 02583 / 4220
Geschäftsstelle Berlin
Im Grünen Haus
Prenzlauer Allee 230
10405 Berlin
Tel: 030 / 443391-68/69
Web: www.urgewald.de

EIRENE Deutscher Zweig e.V.
Arbeitsgruppe Erdölprojekt Tschad/Kamerun
Chausseestr. 128/129
10115 Berlin
Tel: 030 / 30817758
Email: frank@ag-tschad.org
Web: www.erdoel-tschad.de

Zur Kampagne

Erlöse aus Erdölexporten könnten die Entwicklung eines Landes fördern. Doch die Menschen in den Fördergebieten – in afrikanischen Staaten wie Tschad oder Nigeria oder in Ecuador und in Wohngebieten indigener Völker im amazonischen Regenwald in Lateinamerika – haben meistens nichts von Erträgen.
Im Gegenteil: In den Erdölregionen leben die Menschen in Armut und Unsicherheit. Um das Öl fördern zu können, müssen Menschen aus ihren Wohngebieten umgesiedelt werden. Um die Ölförderungen durchführen zu können, werden umfangreiche Sicherheitssysteme installiert und die Bevölkerung eingeschüchtert. Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen der lokalen Bevölkerung und den Sicherheitsdiensten der Öl-Unternehmen, um die Förderung durchzusetzen, sind an der Tagesordnung.
Weil die Umwelt zerstört (Boden, Grundwasser) wird, ist die Gesundheit stark gefährdet. Und das alles mit Genehmigung meist korrupter einheimischer Regierungen, profitorientierter globaler Energiekonzerne und geduldet von den Regierungen der Industrieländer, die den Rohstoff für die Versorgung ihrer eigenen Staaten brauchen.

Damit Erdölförderung zur Entwicklung eines Landes beiträgt, fordert die Kampagne, dass
  • die Erdöleinnahmen in transparenter und nachhaltiger Weise für die Entwicklung des Landes und zur Armutsbekämpfung verwendet werden.
  • die direkt Betroffenen in Planung und Durchführung einbezogen werden.
  • die Menschen der Erdölregion nicht ausschließlich als Risikofaktor betrachtet werden.
  • die Betroffenen direkt mit den Akteuren der Erdölprojekte verhandeln können.
  • die Entschädigungen Einkommen schaffen und nachhaltig sind.
  • Entscheidungen auf ihre Rechtmäßigkeit überprüft werden können.
  • effektive Maßnahmen gegen die Ausbreitung von HIV/Aids ergriffen werden
  • die multinationalen Konzerne einklagbaren Normen einhalten müssen.
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